Erlebnisreise zum Eyjafjallajökull auf Island

Einst beeinträchtigte er den europäischen Tourismus. Mittlerweile ist er selbst eine Touristenattraktion. Der isländische Vulkan Eyjafjallajökull.

Ey-ja-fjal-la-jö-kull: Ein Vulkan mit einem fast unaussprechlichen Namen auf einer abgeschiedenen Insel hat vor fünf Jahren die internationalen Schlagzeilen bestimmt. Die gigantische Aschewolke, die der Wind aus dem Krater auf Island über das europäische Festland schob, löste ein beispielloses Chaos auf dem Kontinent aus. Mehr als 100.000 Flüge fielen aus, Millionen Reisende saßen an Flughäfen fest.

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Penismuseum in Island - Grau und schrumpelig in Formalin

Im Phallusmuseum in Island stehen mehr als 280 Penisse – von Pottwalen, Elefanten und Elfen. Neuerdings gibt es auch ein menschliches Exemplar.

REYKJAVÍK - In Einmachgläsern reihen sie sich aneinander, andere hängen getrocknet an der Wand. Mehr als 280 Penisse und Penisteile befinden sich bereits im isländischen Phallusmuseum. Der längste stammt von einem Pottwal, er ist stattliche 1,7 Meter lang und wiegt 75 Kilogramm, der kleinste misst nur zwei Millimeter und ist ohne Lupe kaum zu erkennen. Er gehörte einem Hamster.

Vierzig Exemplare stammen aus dem Ausland. Darunter der Penis eines alten Elefantenbullen aus Südafrika. „Er musste eingeschläfert werden, weil er für Menschen und für den Viehbestand gefährlich war. Irgendwie hatten die Menschen dort von dem Phallusmuseum erfahren und uns den Penis angeboten. Natürlich haben wir sofort angenommen“, sagt Hjörtur Gísli Sigurdsson, Kurator des Museums.

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Vögel hautnah beobachten in Island

Im Museum an seinem Ufer kann man sie ausgiebig studieren, die Vögel auf und um den See Mývatn. Am Nordwestufer liegt das schöne Museum Fuglasafn Sigurgeirs mit ausgestopften Vögeln der Region. Nicht verstaubt, sondern modern präsentiert!

Café mit Seeblick. 15. Mai–Aug. tgl. 11–19 Uhr | Eintritt 800 ISK | www.fuglasafn.nett.is

Island: Kreuzfahrt zu den Westfjorden

Von Bernd F. Meier, dpa

Die Westfjorde zählen zu den abgelegenen Regionen Islands. Kleine Fischerorte liegen am Ende einsamer Täler. Kreuzfahrer auf dem Expeditionsschiff „Fram“ lassen sich von der vulkanischen Landschaft beeindrucken.

„Ich bin ein Fan der Westfjorde“, bekennt Claudia Matzdorf-Brenner. Aus der Millionenmetropole Guatemala-City hat es die junge Frau an die Universität von Isafjördur mit seinen 2700 Einwohnern verschlagen. Sie studiert dort Küsten- und Meeresressourcenmanagement. In der tropisch-warmen Großstadt kannte die Studentin ihre Nachbarn nicht - im Land der Westfjorde hat sie erfahren, wie man Tür an Tür mit ihnen zusammenlebt.

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Gunnars Tal, Island

Das reizvolle Tal Fljótsdalur wurde dem Helden Gunnar zum Verhängnis. Verliebt in die Landschaft, auf die man von hier einen besonders schönen Blick hat, blieb er auf seinem Hof und wurde von seinen Feinden getötet. Ein Schild erzählt die Geschichte. 15 km östlich von Hvolsvöllur liegen Hof und vermeintlicher Grabhügel von Njálls Freund Gunnar im malerischen Tal Fljótsdalur mit seinen grünen Hängen und zahlreichen Wasserfällen. Statt zu fliehen, blieb Gunnar, bezaubert von der Schönheit seines Hofs, im Land und wurde erschlagen. Von hier hat man einen wunderbaren Blick über die Ebene und den Fluss, umgeben von grünen Hängen. Die kleine Kirche rundet die Idylle ab.