Medien: Tencent will finnischen Spieleentwickler Supercell schlucken

Der Entwickler des populären Spiels «Clash of Clans» wechselt wohl bald schon wieder den Besitzer. Der chinesische Internet-Konzern Tencent will die finnische Firma Supercell Medienberichten zufolge den aktuellen japanischen Besitzern abkaufen.

Der chinesische Internet-Gigant Tencent steht laut Medienberichten kurz vor der Übernahme des finnischen Spieleherstellers Supercell und will sich den Kauf rund neun Milliarden Dollar kosten lassen. Der Spieleentwickler aus Helsinki hat sich vor allem mit seinem populären Online-Spiel «Clash of Clans» einen Namen gemacht und setzt auch finanziell erfolgreich auf mobile Games für Smartphone und Tablets. Das «Wall Street Journal» und die «New York Times» berufen sich in ihren Berichten auf mit der Sache vertraute Personen.

Seit 2013 hält der japanische Telekommunikations-Anbieter Softbank die Mehrheit an Supercell. Die Verhandlungen mit Tencent sind den Berichten zufolge schon weit fortgeschritten. Es seien auch verschiedene Co-Investoren im Gespräch, darunter die Hillhouse Capital Group aus Peking.

Tencent hat einen Marktwert von umgerechnet über 200 Milliarden Dollar und gehört zu den größten Internet-Unternehmen in China. Die Holding betreibt unter anderem den in China populären Messaging-Dienst WeChat sowie soziale Netzwerke und Webportale. Tencent gehört aber auch zu den führenden Anbietern von Online-Spielen des Landes. Mit der Übernahme könnte es nun auch seine Präsenz bei mobilen Spielen stärken.

Rache für Knut und Köttbullar: Die Entführung des Ikea-Gründers

Möbelhändler Harold ist pleite. Dafür gibt er niemand Geringerem die Schuld als Ikea-Gründer Ingvar Kamprad. Die Lösung für Harolds Probleme: Klar, den alten Schweden entführen! Ein wahnwitziger Plan.

Es gibt Pläne, die von vornherein zum Scheitern verurteilt sind. Dazu gehört auch der des einstigen Möbelhändlers Harold, den Ikea-Gründer Ingvar Kamprad zu entführen. Aus Rache, weil die neue Filiale des Möbelriesen in Norwegen seinen Familienbetrieb ruiniert hat. Doch leider ist Harold - die Hauptfigur der fiktiven Tragikomödie «Kill Billy» - der unfähigste Kidnapper aller Zeiten. Mit tiefschwarzem Humor erzählt der norwegische Regisseur Gunnar Vikene die Geschichte eines Mannes, der gegen Windmühlen kämpft - und dabei in die absurdesten Situationen gerät.

Jahrzehntelang waren Harold Lunde (Bjørn Sundquist) und seine Frau Marny (Grethe Selius) stolze Eigentümer von «Lunde Furniture» - bis der Kapitalismus in Gestalt von Köttbullar und Knut-Schlussverkauf nebenan einzieht. «Wir haben auch das Wasserbett überstanden», sagen sich die Eheleute zunächst noch optimistisch. Doch am Ende müssen sie feststellen: «Die Schweden haben uns ruiniert.»

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Haikko, Lohja & Mustio

Haikko
In der abwechslungsreichen, sanft hügeligen Landschaft um Porvoo liegen jahrhundertealte Gutshöfe versteckt, die bis heute, oft mit neuer Funktion, überdauert haben. Berühmtheit erlangte der Herrensitz Haikko, 5 km südwestlich der Stadt am Ostseeufer. Das Gut besaß seit dem 19. Jh. einen Ruf als Hort gehobenen Lebensstils und wurde 1965 in ein Luxushotel verwandelt.
Sein elegantes neoklassizistisches Hauptgebäude dient als repräsentativer Mittelpunkt der exklusiven Konferenz- und Wellness-Einrichtungen. Über zwei Jahrzehnte lebte der Maler Albert Edelfelt (1854-1905) in Paris, verbrachte aber die Sommer in seinem Atelier im Gutshof – seit 1951 ist es Museum.

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Zwei Tote bei Schießerei in Finnland

 

Polizeiangaben zufolge hatten Anwohner am Freitagabend Schüsse gehört und die Polizei verständigt. Als die Beamten das Gebiet absperrten, habe der mutmaßliche Schütze das Feuer eröffnet. Ob der Mann die Waffe anschließend auf sich selbst richtete oder von Schüssen der Beamten tödlich getroffen wurde, blieb demnach zunächst unklar. Zu seiner Identität machte die Polizei keine Angaben.

Finnlands Präsident Saul Niinistö und Ministerpräsident Juha Sipilä zeigten sich von dem Vorfall schockiert und äußerten ihr Mitgefühl.

Åland-Inseln

Eine Welt für sich sind die Inseln weiter westlich: Åland (Ahvenanmaa) ist autonomes Gebiet unter dem Dach Finnlands. Ein Inselland mit eigener Flagge und eigenem Parlament; seine Post gibt eigene Briefmarken heraus; Amtssprache ist hier Schwedisch.

Die historische Königsstraße markieren die Åländer mit einem Posthorn, sie ist hier eine wenig belebte Hauptstraße – Åland-Urlaub bedeutet: viel Ruhe. Die Schäreninselwelt ist aber auch ein Paradies für Bootsfahrer, Wassersportler, Radfahrer, Angler und Golfer. Wikinger, Schweden, Russen und Finnen ließen ihre Spuren auf den größeren der 6500 sonnenverwöhnten und friedlichen Inseln. Im Krimkrieg wurde noch die russische Festung Bomarssund zerstört, aber seit 1857 ist Åland entmilitarisiert.

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