Norwegen will Finnland doch keine Bergspitze schenken

Oslo (dpa) – Norwegens Ministerpräsidentin Erna Solberg hat den Vorschlag abgelehnt, Finnland zum Geburtstag eine Bergspitze zu schenken. In einem Brief an den Bürgermeister der Kommune Kåfjord im Norden des Landes schrieb sie: «Grenzjustierungen sind eine juristische Herausforderung, unter anderem in Hinblick auf das Grundgesetz.» Man werde sich ein anderes Geschenk für die Finnen überlegen. Im nächsten Jahr feiert Finnland 100 Jahre Unabhängigkeit von Russland.  

Doch Kåfjords Bürgermeister Svein Oddvar Leiros und der Ideengeber Bjørn Geirr Harsson wollen sich nicht geschlagen geben. Der pensionierte Geophysiker Harsson sagte am Mittwoch, man arbeite bereits an einem neuen Antrag. Er war es, der vorgeschlagen hatte, dass Norwegen seine Grenze etwas verschiebt, damit auch die Finnen als höchsten Punkt einen Berg bekommen. Der Haltitunturi (auch Halti oder Haltiatunturi genannt) erstreckt sich über finnisches und norwegisches Gebiet, wobei der Gipfel in Norwegen liegt.

Harsson meint, dass die Grenze 1950 begradigt wurde und der Gipfel den Finnen dabei möglicherweise weggenommen wurde. Im September sei er noch einmal auf den Halti gestiegen, um sich die Sache vor Ort anzusehen. «Alte Protokolle zeigen, dass der Grenzverlauf ursprünglich anders war», sagte er. Deshalb wolle man nun Ministerpräsidentin Solberg bitten, ihre Entscheidung noch einmal zu überdenken. Hunderttausende Norweger hätten sich inzwischen für die Gabe an die Finnen ausgesprochen.




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