Lahti, Finnland

Lahti ist die siebtgrößte Stadt Finnlands. Sie liegt ungefähr 100 km nördlich von Helsinki in der Landschaft Päijät-Häme am See Vesijärvi. Eisenbahnverbindungen nach Helsinki dauern mit den Fernzügen 48 Minuten und mit der S-Bahn Helsinki eine Stunde.

Das Lahti-Sinfonieorchester (Sinfonia Lahti) unter dem Dirigenten Okku Kamu zählt zu den Spitzenorchestern der nordischen Länder. Es residiert in der Sibelius-Halle (finn. Sibelius-Talo) in Lahti, welche von den jungen finnischen Architekten Hannu Tikka und Kimmo Lintula entworfen wurde. Im Frühjahr 2000 wurde die Sibelius-Halle eröffnet und gilt auf Grund der hervorragenden Akustik als einer der besten Konzertsäle Nordeuropas.

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Vantaa in Finnland

Vantaa ist mit 210.096 Einwohnern (Stand 30. September 2014) die viertgrößte Stadt Finnlands. Sie liegt unmittelbar nördlich der Hauptstadt Helsinki und ist Teil der als „Hauptstadtregion“ bezeichneten Agglomeration Helsinki. Die ehemalige Landgemeinde Helsinki wurde erstmals 1428 urkundlich erwähnt und wuchs in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu einem einwohnerstarken Vorort der benachbarten Stadt Helsinki an, welche bei ihrer Gründung 1550 aus der Landgemeinde ausgegliedert worden war. Im Jahr 1974 erhielt Vantaa das Stadtrecht. Der Ort beherbergt den internationalen Flughafen Helsinki-Vantaa.

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Kotka

Die  Nummer  eins  der  finnischen Papier- und Holzhäfen ist Kotka. Als moderne Industriestadt (55 000 Einwohner) ist sie nicht gerade ein pittoreskes Touristenziel, überrascht aber mit Attraktionen für Angler und Wassersportler: Der Fluss Kymijoki, der aus dem Päijänne-See kommt und auf dessen Mündungsinsel Kotka liegt, bildet mehrere Stromschnellen, die Wildwasserfahrer ebenso begeistern wie Petrijünger.

Den legendären Lachsreichtum des Flusses schätzten einst schon die Mönche des orthodoxen  Klosters  Valamo  (Ladoga-See), die hier eine Kapellehinterließen, wie auch vom russischen Kaiser: Zar Alexanders III. Fischerhütteam Wasserfall Langinkoski, 5 km nördlich des Zentrums, wird oft bestaunt. Mit Schnitzereien üppig verziert, könnte das zweistöckige Sommerhaus von 1889 auch als glanzvolle Villa im Schweizer Stil durchgehen.

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Espoo, Finnland

Espoo ist mit 264.464 Einwohnern (Stand 30. September 2014) die zweitgrößte Stadt Finnlands. Im Sog des Wachstums der benachbarten Hauptstadt Helsinki vervielfachte die ursprüngliche Landgemeinde ihre Einwohnerzahl in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und wurde 1972 zur Stadt erhoben. Espoo ist politisch eine eigenständige Stadt, ist aber faktisch Teil einer als „Hauptstadtregion“ bezeichneten Agglomeration.

Geschichte
Im Stadtgebiet von Espoo lassen sich erste Spuren menschlicher Besiedlung für die Zeit um 7000 v. Chr. nachweisen. Permanent besiedelt ist das Gebiet aber erst seit dem 12. und 13. Jahrhundert. Espoo lag an der Königsstraße von Turku nach Wyborg. Die erste Urkundliche Erwähnung Espoos stammt aus dem Jahr 1431. Die schwedische Namensform Esbå dürfte „Espenfluss“ bedeuten (äspe ist ein altes schwedisches Wort für „Espe“, å bedeutet „Fluss“). 1458 löste sich Espoo vom Kirchspiel Kirkkonummi. Das älteste erhaltene Gebäude Espoos ist die um 1490 aus Feldstein erbaute Kirche. 1556 gründete der schwedische König Gustav I. Wasa den Gutshof Espoo als Königsgut, an das immer noch die Krone im Wappen der Stadt erinnert.

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Loviisa

Die Gründung der Kleinstadt Loviisa ist verknüpft mit der Abtretung von Hamina an Russland 1743. Auf dem Land von Gut Degerby entstand ab 1745 ein Städtchen, das Schwedenkönig Adolf Friedrich zu Ehren seiner Frau Lovisa Ulrika 1752 umbenannte  (Luise  Ulrike,  Schwester des Preußenkönigs Friedrich II.). Als ob diese Zeit des 18. Jh. stehengeblieben wäre, so zeigen sich im ältesten Viertelder Stadt die netten Holzhäuschennahe dem noch aus dem 17. Jh. überkommenen Gebäude des einstigen Gutshofs und dem Hafen. Ein Großteil der ursprünglich vorhandenen  Bauten  zerstörte  ein Großfeuer 1855. Der für die Seefestung Suomenlinna zuständige Baumeister Augustin Ehrensvärd konzipiertte auch  in  Loviisa  zwei  Bastionen  sowie die 13 km entfernte Seefestung Svartholma. Ihr Schicksal ähnelt dem der weit größeren Festung Suomenlinna: Rasch konnten die Russen sie 1808 einnehmen und ziemlich sinnlos zerstörte die englische Marine 1855 im Krimkrieg ihr Gemäuer.